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Die Medes-Inseln
Illes medes

In 900 m Entfernung von der Küste erheben sich dem Ort L'Estartit gegenüber die Medes-Inseln. Sie bestehen aus mehreren Felsenklippen und aus sieben Inseln, von denen die Insel Meda Gran die größte ist. Diese kleine, hauptsächlich aus Kalkstein bestehende Inselgruppe ist, bedingt durch eine Reihe von karstischen Vorgängen, die Verlängerung des Montgrí-Massivs ins Meer hinein und hat unter der Oberfläche zahlreiche Aushöhlungen, die Tunnel und Höhlen bilden.
Durch das Mittelmeerklima entstand auf diesen Inseln eine ganz besondere Flora und Fauna. Die Medes-Inseln sind durch den Naturschutzplan für Gebiete von Nationalem Interesse geschützt und haben eine Oberfläche von insgesamt 511,2 ha. Innerhalb dieses Areals gibt es eine kleinere Zone mit einer Fläche von 93,2 ha mit der Bezeichnung Streng Überwachtes Gebiet und Meeresreservat, wo alle Aktivitäten besonders eingeschränkt wurden.
Die Pflanzenwelt auf der Insel besteht aus Arten, die gut ohne Wasser und in der salzigen Luft leben können, wie zum Beispiel der Feigenkaktus, die gelbe Hauhechel, die Salzmelde und der Meerfenchel. An den höher gelegenen Stellen kann man lediglich Flechten finden.
In den ersten Metern unter dem Meeresspiegel gibt es dank des Lichteinfalls zahlreiche Algenkolonien, einige Schwammarten und eine Vielzahl von Tieren wie Seeigeln, Weichtieren u. a. In größerer Tiefe, wo es immer dunkler wird, besteht die Flora aus Kalkalgen und Gorgonien. An den Eingängen der Aushöhlungen befinden sich herrliche Kolonien mit Edelkorallen, Schwämmen, Sternkorallen und Moostierchen.
Im Freien macht die Präsenz der Wasservögel diese Küste sehr attraktiv. Die Silbermöwe ist der am häufigsten anzufindende Vogel. Daneben gibt es Krähenscharben, Kormorane und Sturmschwalben. Diese Vögel leben mit einer kleinen Gemeinschaft von Reihern zusammen: Seidenreiher, Nachtreiher und Kuhreiher.
Auf den Medes-Inseln, militärischer Stützpunkt und seit dem 14. Jahrhundert auch Unterschlupf für Piraten, befindet sich derzeit nur ein Bauwerk: der Leuchtturm auf der Insel Meda Gran.
In der streng geschützten Zone werden die Aktivitäten genau kontrolliert und beschränkt. Es ist erlaubt, an Land zu gehen, aber unter der Bedingung, dass die ausgeschilderten Rundgänge benutzt und alle Vorschriften befolgt werden (keinen Abfall hinterlassen, Tiere nicht belästigen usw.). Was die erlaubten Unterwasseraktivitäten angeht – Tauchen, Unterwasserbeobachtung, Schnorcheln u. a. –, benötigt man eine Sondergenehmigung der Verwaltungsstelle des Meeresreservats der Medes-Inseln, da die Anzahl der täglichen Tauchgänge begrenzt ist und diese Einschränkung an den einzelnen Stellen variiert. In der Schutzzone sind diese Genehmigungen nicht erforderlich. Weiterhin besteht die Möglichkeit, Boote mit oder ohne Kapitän zu mieten, sowie ein umfassendes Angebot von Ausfahrten auf das Meer, die Sie zu den schönsten Stellen der Küste bringen. All diese Aktivitäten können Sie auf eigene Faust unternehmen oder bei einer der zahlreichen Firmen buchen, die diese Serviceleistungen bieten.


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